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5. Lehrplanbezüge

 

5.1.

Hauptschule

Klasse 8; Geschichte/Gemeinschaftskunde; Lehrplaneinheit 5:

Deutschland – von der Teilung zur Einheit


Das Leben im Nachkriegsdeutschland

Beispiel aus dem Heimatraum
Befragung von Zeitzeugen
Flucht und Vertreibung


5.2.

Realschule

Der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Realschule, Geschichte:
„Durch die Anleitung zum sachgerechten Umgang mit historischen Zeugnissen der näheren Heimat soll auf allen Stufen das Interesse an der Lokal- und Regionalgeschichte geweckt [...] werden. [...]
Ältere Menschen als Zeitzeugen [...] fördern das Interesse an der Geschichte.“

Klasse 9, Geschichte, Lehrplaneinheit 2:

Die nationalsozialistische Diktatur in Deutschland
und der Zweite Weltkrieg


Der Zweite Weltkrieg 1939–1945

Befreiung von der Diktatur durch die Alliierten





Klasse 10, Geschichte, Lehrplaneinheit 1:

Die deutsche Teilung als Spiegelbild der ideologischen
Gegensätze zwischen Ost und West


Flucht und Vertreibung

Unterschiede in der Besatzungspolitik

Leid von Frauen, Kindern und Alten

Alltagsleben, Schwarzmarkt
Lokalgeschichtliche Quellen


5.3.

Gymnasium

Der Bildungs- und Erziehungsauftrag des Gymnasiums, Geschichte

[Zum Geschichtsunterricht der Mittelstufe] „Um die Schülerinnen und Schüler dieser Stufe nicht zu überfordern und altersgemäße Anschaulichkeit zu wahren, sollten diejenigen Lehrplaninhalte, die unmittelbare Erfahrungen und existentielle Bezüge ansprechen, besonders herausgehoben werden. Dies gilt vor allem für lokal- und regionalgeschichtliche Themen [...].“

Klasse 10, Geschichte, Lehrplaneinheit 4:

Die zweigeteilte Welt und die Entwicklungen in
Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg


Die „Stunde Null“

Bedingungslose Kapitulation;
Flucht und Vertreibung

Ortschroniken/Zeitungen:
Lebensbedingungen nach dem Zusammenbruch

Erkundung:
Befragung von Zeitzeugen zum
Neubeginn auf lokaler und regionaler Ebene


5.4.

Berufsschule

Im Bildungsplan, Bd. 1, Allgemeine Fächer, Lehrplanheft 9, wird zum Bildungs- und Erziehungsauftrag im Fach Geschichte in den Vorbemerkungen ausgeführt:

„[...] Über die Vermittlung von Wissen und Kenntnissen hinaus soll die politische Bildung den Schüler befähigen, selbständig und kritisch zu urteilen, rational zu entscheiden und in sozialer Verantwortung zu handeln. [...] Die Berufsschule baut in der Gemeinschaftskunde auf dem Unterricht der allgemeinbildenden Schulen auf. Im Vordergrund stehen die Erweiterung und Vertiefung historischer und politischer Inhalte entsprechend dem Alter und Lebensbereich der Berufsschüler. [...]

Aufgrund der größeren altersbedingten Reife kann den Schülern die historische Dimension menschlichen Handelns verdeutlicht werden: Entscheidungen der Vergangenheit wirken sich auf die Gegenwart aus. Daher ist stets eine Verknüpfung von historischen Unterrichtsgegenständen mit gegenwärtigen politischen Fragen geboten. [...]“

Zitat aus Lehrplaneinheit 3, Nationalsozialismus – Verlust der Demokratie:
„Die Schüler beschäftigen sich mit wichtigen Grundlagen der jüngeren Geschichte Deutschlands. Sie lernen dabei, daß Demokratie nur dann Bestand haben kann, wenn sie von einem demokratischen Bewußtsein der Beteiligten getragen wird. Ihre Ablehnung gegenüber totalitären und diktatorischen Strömungen wird durch die Auseinandersetzung mit dem menschenverachtenden Erscheinungsbild des Nationalsozialismus verstärkt.“

 
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Kriegsende 1945 | Zeitzeugen der Karlsruher Region erzählen | Letzte Änderung: 30. März 1997
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